Das Modell 312 war das Meisterschafts-Luftgewehr der DDR, das auch bei internationalen Wettkämpfen eingesetzt wurde.
Obwohl die Serienfertigung erst ab ca. April 1967 lief, wurde die Nationalmannschaft der DDR bereits zur WM 1966 in
Wiesbaden mit dieser Waffe ausgerüstet. Es besitzt einen massiven Wettkampfschaft aus lackiertem Buchenholz mit Punzierungen
am Pistolengriff, einer Schaftbacke und einer verstellbaren Schaftkappe. Das Kaliber ist 4,5 mm Diabolo. Selbst mit preiswerter
Munition wie z.B. RWS Basic lassen sich gute Ergebnisse erreichen (siehe Zielscheibe bei den Fotos - 5 Schuß auf 10 m Entfernung).
Das Gewehr verfügt über ein erschütterungsreduziertes System. Dadurch wird der Prellschlag sehr stark reduziert und führt nicht
zum Verreißen der Waffe nach Schußabgabe. Gespannt wird mit dem rechtsseitig angebrachten langen Spannhebel. Durch die Länge
ist wenig Kraft zum Spannen notwendig. Beim Ziehen des Hebels bis zum Anschlag wird die Waffe gespannt und es öffnet sich
oben auf der Systemhülse der Zugang zum Einführen des Diabolos in den Lauf. Mit der Rückführung des Spannhebels in die
Ausgangsposition schließt sich diese Öffnung und das Gewehr ist schußbereit. Die angebotene Waffe
ist statt des üblichen Diopters mit einem Zielfernrohr älterer Bauart und vermutlich aus russisch/sowjetischer Fertigung ausgestattet. Es hat eine feste, vermutlich 4-fache, Vergrößerung und verfügt über ein Absehen 1.
Das Gewehr hat altersübliche Gebrauchsspuren am Schaft, aber keine gravierenden Beschädigungen wie Risse oder Absplitterungen.
Die Brünierung der Metallteile ist stellenweise abgegriffen und minimal flugrostig. Insgesamt ist das Gewehr in einem guten Zustand
und funktioniert sehr gut.
Dies ist eine Privatauktion. Daher keine Garantie oder Rücknahme.
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