Feine Steinschloss-Jagdbüchse aus dem 18. Jahrhundert Reiche Schaftverschneidung, Beschläge aus Messing, Schlossplatte graviert. Abnahmestempel: CI mit Henne; auf der Schlossplatte vorne unter der Batteriefeder (s. auch Stöckel S. 575 –Stempel von 1715 – 1795). Lauf gestiftet, kein Wurm, kein Bruch, kein Rost. Altersflecken auf dem Lauf. Gepflegte Waffe, geringe Gebrauchsspuren. Hersteller und Herstellungszeit nicht bekannt. Schaft: Holzschaft mit Backe, Schuber für Steine und Kugeln, Messingbeschläge, Abschluss aus Horn. Länge 119,5 cm. Ladestab aus Holz mit Abschusshülsen aus Metall, unten Gewinde, oben Dopper. Lauf: nur Oberseite poliert, altersfleckig; Eisen geschweift, gezogen, zwei Stifthalter. Kimme und Korn eingeschoben. Lauf außen: achteckig, Schlüsselweiten am Zündkanal 26,3 mm, Mitte 22,4 mm und an der Mündung 24,7 mm. Lauf innen: gezogen, 8 Felder, 8 Züge, Linksdrall, Lauf blank. Feldkaliber 10,0 mm, Zugkaliber 11,0 mm Steinschloss, bananenförmig, eiserne Pfanne; Schlossplatte 15,6 cm, alle Schrauben gängig. Abzug mit fein einstellbarem Stecher und Nadelabzug.


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