Ein Silberbecher gestiftet von der Carl Walther Waffenfabrik Zella-Mehlis im Jahre 1930.

Gravur Vereinsmeisterschaft
K. K. S. Neukölln
Bester Tagesschütze

1930 Urban
1931 Urban
1932 Henkel
1933 Müller
1934 Henkel
1935 Lehmann
1936 Schüttpelz
1937 Donisch
1938 Jennrich
1939 Donisch
1940 K. Janowsky
1941 P. Janowsky
1942 K. Janowsky
1943 K. Janowsky

— eingravierte Trennlinie —

1952 W. Jennrich
1953 E. Schreiber
1954 W. Schmidt
1955 E. Schreiber
1956 W. Hoffmann
1957 W. Jennrich
1958 B. Frelkiewicz
1959 H. Jennrich
1960 W. Hoffmann
1961 H. Jennrich
1962 W. Hoffmann
1963 W. Hoffmann
1964 B. Hoffmann
1965 W. Hoffmann

Stiftergravur

Gestiftet v. d. Firma
Carl Walther Waffenfabrik
Zella-Mehlis I.

Bodenpunzen

Halbmond – Krone – 800 – Herstellerzeichen von P. Bruckmann & Söhne

Beschreibung:

Konischer Vereins- und Wanderbecher aus 800er Silber,
Gewicht 88 Gramm, Höhe 11cm, oberer Durchmesser 7cm, unterer Durchmesser 5cm.
Hergestellt von P. Bruckmann & Söhne, Heilbronn.

Die Kleinkaliber-Sportschützen Neukölln e. V. (K.K.S. Neukölln) wurden 1930 in Berlin-Neukölln gegründet.
Der Verein entstand als ziviler Ableger des Polizei-Sport-Vereins und gehörte zu den frühen Berliner Vereinen,
die sich ausschließlich dem Kleinkaliberschießen widmeten.
Bereits im Gründungsjahr wurde der Wettkampfbetrieb aufgenommen und es fanden Vereinsmeisterschaften sowie Tagesschießen statt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Verein aufgelöst.

Nach dem Ende des Krieges war der Schießsport zunächst durch die alliierten Bestimmungen verboten.
Im Jahr 1951 schlossen sich ehemalige Mitglieder wieder zusammen und gründeten den Verein neu.
Zunächst wurde in Neuköllner Gaststätten trainiert, bevor der Verein 1956 als Untermieter die Schießanlage der Berliner Schützengesellschaft in der Hasenheide nutzen konnte.
Erster Vorsitzender der Nachkriegszeit war Fritz Seitner.
Gleichzeitig gehörten die Kleinkaliber-Sportschützen Neukölln zu den Gründungsvereinen
des 1951 neu gegründeten Schützenverbandes Berlin-Brandenburg.
In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren entwickelte sich der Verein zu einem der leistungsstärksten Berliner Kleinkalibervereine.
Schützen wie Egon Schreiber, William Grenzow, Horst Jennrich und Wolfgang Hoffmann führten den Verein zu zahlreichen sportlichen Erfolgen.
Von 1957 bis 1959 gewann die Mannschaft dreimal in Folge das Berliner Frühjahrseröffnungsschießen.
Brigitte Frelkiewicz wurde zwischen 1958 und 1962 fünfmal Berliner Damenmeisterin
und erreichte 1958 den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften.
Im Jahr 1968 schlossen sich die Kleinkaliber-Sportschützen Neukölln e. V. und die Berliner Sportschützen zum Verein Berliner Sportschützen Neukölln e. V. 1930 zusammen.
Vorsitzender wurde Günter Grodka, sein Stellvertreter Fritz Seitner.
1972 verlegte der Verein seinen Standort an den Mariendorfer Damm in Berlin-Tempelhof.
Ein Jahr später, 1973, erfolgte der Zusammenschluss mit dem Schützenverein Heros
zum heutigen Berliner Sportschützen Heros Neukölln e. V. gegr. 1891,
der die Tradition der Kleinkaliber-Sportschützen Neukölln bis in die Gegenwart fortführt.

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Die Beschreibung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen.




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