Seltene Zündnadel-Scheibenbüchse mit Traubenverschluss von Nikolaus Dreyse um 1850
- Cal. 8mm
- Zustand: siehe Fotos
- Brünierung gut erhalten, mit leichter Alterspatina
- Laufseele blank
- Gesamtlänge: 71cm
- Lauflänge: 32,5cm
- Schaftlänge: 34,5cm
- oktagonales System/Lauf-Einheit mit eingeschobener Kimme & wohl Neusilberkorn; rechts hinter Verschlusshebel signiert "Fabr: v. N Dreyse"
- Trauben- / Drehkammerverschluss mit seltener Selbstspannfunktion
- Nadel vorhanden, System funktionsfähig
- originaler Nussholzschaft, Backe, Fischhautverschnitt am Griff, Tropfnase
- Anmerkung: Frühe zivile Dreyse-Zündnadel-Scheibenbüchse, vermutlich sogenanntes „Damengewehr“, aus der Fabrik von Johann Nikolaus von Dreyse in Sömmerda. Die Waffe trägt die originale Herstellersignatur „Fabr. v. N. Dreyse“, eine bei zivilen Dreyse-Zündnadelbüchsen selten anzutreffende Ausführung. Ausgestattet mit selbstspannendem Dreyse-Verschlusssystem dokumentiert sie die frühe Entwicklungsphase des Dreyse-Zündnadelsystems vor der Einführung des preußischen Zündnadelgewehrs M/41. In Sammlerkreisen werden vergleichbare Waffen häufig als „M1835“ bezeichnet, wobei es sich hierbei nicht um eine zeitgenössisch belegte offizielle Modellbezeichnung handelt. Aufgrund ihrer Seltenheit und der originalen Signatur „Fabr. v. N. Dreyse“ zählen diese frühen zivilen Zündnadelbüchsen zu den gesuchten Sammlerstücken der Dreyse-Fertigung.
- # 1968
AA44-26251
















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