Kommissionsverkauf
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GEBRAUCHTWAFFE
Sehr gute Zustand!!
Guernica (Spain) Astra 600/43
Kaliber:9mmLuger
Serialnummer: 11603
2 x Original-Astra-Magazine
Fertigung 1944
| Hersteller: | Guernica (Spain) Astra |
| Modell: | 600/43 |
| Kaliber: | 9mmLuger |
| Beschuss: | Gültiger spanischer Beschuss |
| Lauf: Züge/Felder: |
blank scharf |
| Bemerkungen:
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Stern über O = Jahrescode für 1944 Gewicht: 915 gramm |
Durch die guten Erfahrungen mit dem Modell 400 wurde Anfang der 40er-Jahre auf Wunsch des Heereswaffenamtes ein leicht modifiziertes und verkleinertes Modell im Kaliber 9mmP entwickelt. Ab 1943 kam dann das daraus resultierende Modell 600 in bewährter Qualität auf den Markt.
Die Deutschen bezeichneten das neue Modell als „Pistole Astra 600/43“ von dem zunächst die Seriennummern 1 – 50 als Testwaffen an das OKH geliefert und sehr rasch genehmigt wurden.
Daraufhin wurden zwischen Mai und Juli 1944 weitere 10450 Modell 600/43 in drei Lieferungen an die deutsche Armee im spanisch-französischen Grenzort Irun übergeben und wahrscheinlich in Hendaye mit einem WaD20-Stempel als Prüfzeichen abgenommen.
16. Mai 1944 # 51 – 3000
23. Juni 1944 # 3001 – 8000
16. Juli 1944 # 8001 – 10500
Beschusszeichen: P in flammender Bombe für automatische Pistolen
X im behelmten Schild ist das Zulassungszeichen
Stern über O ist der Jahrescode für 1944
Eine weitere Lieferung konnte auf Grund der durch die Invasion bedingten Frontverschiebungen nicht mehr ausgeliefert werden. So wurden die bereits bezahlten 10.500 Pistolen der sog. 2. Lieferung zunächst von Spanien in Burgos wieder eingelagert.
Die Astra 600/43 wurde nur von 1943 – 1945 in insgesamt 59400 Stück gebaut. Verkauft wurden Lagerbestände aber noch bis ungefähr 1950.
Abnehmer waren u-a- Chile, Portugal, Jordanien, Türkei, Philippinen, Costa Rica und Ägypten. Hauptabnehmer waren aber das III: Reich und Nachkriegs – Deutschland.
Für die Wehrmachts-Astra 600/43 gab es eine spezielle Tasche ausschließlich mit dem Code dkk44 ( Friedrich Offermann & Söhne, Lederwarenfabrik, Bensberg ) im P.38 – Stil der zweiten Ausführung.
Mit abgebildet ist eine originale zeitgenössische Betriebsanleitung aus dem Jahre 1943-44, die sich recht genau datieren lässt, da auf Seite 2 von einer nunmehr 35 jährigen Erfahrung im Pistolenbau geschrieben wird und die Firma Unceta … im Jahre 1908 gegründet worden ist.
Diese Pistolen sind sehr selten.
Die Astra 600 war eine Selbstladepistole, die während des Zweiten Weltkrieges in Spanien gefertigt wurde.
Der Auftrag dazu erging aus Deutschland. Spanien verhielt sich offiziell neutral, fand sich jedoch bereit, in begrenztem Ausmaß Rohstoffe wie auch Waffen an Deutschland zu liefern. Aus akutem Mangel an Waffen erprobte man dort die spanische Ordonnanz-Pistole des Typs Astra 400. Diese war nicht für die Standardpatrone im Kaliber 9-mm-Parabellum eingerichtet, es wurde stattdessen ein modifiziertes und an diese Munition angepasstes Modell geordert. Bis Mitte 1944 erreichten etwa 10.000 Exemplare die deutsche Wehrmacht. Alle späteren (und weitaus größeren) Lieferungen wurden von den Alliierten abgefangen und nach Spanien zurückgeschickt. Nach Kriegsende kam ein Handel mit der Bundesrepublik zustande, wobei einige Polizeieinheiten sowie der neu etablierte Bundesgrenzschutz mit Pistolen dieses Typs ausgerüstet wurden. Sie wurden dort als Pistole P3 geführt, waren jedoch nur kurz im Gebrauch und wurden bis Mitte der 60er Jahre ausgemustert.
Obwohl die Waffe für eine starke Armeepatrone eingerichtet war, wurde nur ein unverriegelter Masseverschluss verwendet. In Maschinenpistolen war das durchaus üblich: dort konnten straffe Schließfedern ohne Nachteile eingesetzt werden. Mit griffigen Spannhebeln waren solche Waffen leicht zu handhaben. In einer Selbstladepistole wie dieser führte die starke und kompakte Feder dazu, dass sie nur extrem schwer durchzuladen war. Aus diesem Grund wird normalerweise bei so leistungsstarker Munition fast ausschließlich ein starr verriegelter Verschluss gewählt. Der Hahn der Astra 600 war verdeckt. Da ein Double Action-Abzug fehlte, war das Spannen nur durch das mühselige Zurückziehen des Schlittens möglich.
Bitte beachten Sie die folgenden Bilder, diese sind Bestandteil der Artikelbeschreibung.
Kein weiteres Zubehör vorhanden!
Ausländische Bieter können gerne mitbieten, sofern sie einen deutschen Waffenhändler mit WHL haben,zu dem ich die Waffe versenden kann.
Kein Versand in Embargo-Länder und nur nach den geltenden rechtlichen Bestimmungen!
Waffe kann nach Terminabsprache besichtigt werden.
Standort: 66901 Schönenberg-Kübelberg.
Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Versand erfolgt mit Waffenkurier-Neu.
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