Podewils-Lindner Gewehr Kaliber 13,9mm --- Im Jahr 1858 wurde die Einführung eines neuen Vorderladers bei der bayrischen Armee beschlossen. Es war das Modell M/1858, ein Gewehr im modernen Kaliber von 13,9 mm, gebaut in Amberg. Nach der verlorenen Schlacht von Königsgrätz mussten die Bayern so schnell wie möglich auch ein moderneres Hinterlader System umrüsten. So wurde das vorhandene M/1858 in der Gewehrfabrik Amberg unter der alleinigen Regie von Podewils auf Rückladung geändert. Nach einem Vorschlag, den Eduard Lindner der bayrischen Krone vorgelegt hatte, wurde ein Verschluss eingebaut, der es erlaubte Papierpatronen von hinten zu laden und mit dem vorhandenen Perkussionsschloss zu zünden. Das Gewehr wurde nun M/1858/67 genannt und bis zum Krieg gegen Frankreich 1870/71 geführt. Das hier angebotene Gewehr ist für seine fast 160 Jahre in einem recht guten, optisch schönen und schussfertigen Zustand. Ich habe folgende Reparaturen durchgeführt, Pisten Gewinde und Piston erneuert, Piston Reinigungsschraube und Gewinde erneuert, Hahnschraube neu angefertigt und Gewinde nachgeschnitten. Laufmündung neu gefräst, kleiner Schaftabbruch am Hahn mit Knochenleim wieder fixiert. Ein nicht nummerngleiches Podewils-Lindner Bajonett ist ebenfalls mit dabei. Der Lauf ist in einem guten Zustand, leider sind die letzten 5cm narbig. Ich habe da Gewehr geschossen, es funktionier mit dem richtigen Papier einwandfrei, bitte auf die Filzscheibe am Ende der Patrone achten, damit es Gasdicht ist. Gewehr ist ab 18 Jahren erhältlich. Viel Spaß beim Bieten.


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