Der Erste Weltkrieg brachte eine grundlegende Änderung in der Feuertaktik der Intanterie-Einheiten. Nicht mehr das Gewehr spielte die Hauptrolle im Feuer-gerecht, sondern das Maschinengewehr. Noch während des Krieges wurde ver-sucht, eine Steigerung der infanteristischen Stoßkraft durch Erhöhung der Feuer-kraft der Einzelschützen zu erreichen. Ein erster Versuch dazu war als Ubergangs-osung die Einführung der Maschinenpistole 18l, die aber weder Maschinengeweh noch Infanteriegewehr ersetzen konnte. Auch die Entwicklungen in Reichswehr und Wehrmacht führten zunächst nicht zur Schaffung einer automatischen Waffe, die als Einheitswaffe hätte bezeichnet werden können. Erst die Bestrebungen ab 1938, die durch die Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg noch intensiviert wurden, führten im Jahre 1943/44 zur Einführung eines Sturmgewehres mit Kurzpatrone und neuer Fertigungstechnik. Gegen den Willen Hitlers gelang dem Generalstab, seine Forderung nach dieser Einheitswaffe durchzusetzen. In dem vorliegenden Buch wird die Geschichte dieser Entwicklung unter historischen und technischen Aspekten dargestellt und auch der weitere Verlauf nach dem Kriege bis zum heutigen Tag aufgezeigt. In diesem Zusammenhang wird auch auf die entsprechenden Überlegungen der ehemaligen Kriegsgegner Deutschlands eingegangen. Reichhaltiges Bildmaterial und viele Abbildungen von Original dokumenten ergänzen den durch umfangreiches und bisher nicht ausgewertetes Quellenmaterial belegten Text.


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