Rarität, da nicht zum Karabiner verkürzt:
Lange Repetierbüchse, Repetierer, Armeegewehr, Ordonnanzgewehr, Militärgewehr, Infanteriegewehr, langes Gewehr mit Geradezugverschluss / Ruckzuckverschluss
Kaliber: 8x56 R Kropatschek
Hersteller: Steyr
Modell: Steyr-Mannlicher Gewehr M 95
Seriennummer: 362C , nummerngleich
Stempelungen:
„ M. 95“ unter Wappen, Seriennummer "362C", Kaliberangabe „8x56 R“ links auf der Laufwurzel, großes „S“ auf dem Patronenlager, westdeutscher Neubeschuss vom Mai 1980 (Adler über N, datiert "5 80"). Diverse kleine Prüfzeichen, winziges Importeurzeichen "FWW" (= FRANKONIA WAFFEN WÜRZBURG). Visierskalierung bis 26. Links auf der Hülse Baujahr "STEYR 1903". Viele Teile mit Prüfstempel "K" versehen (= Zeichen für österreichische STEYR-Fertigung und eben nicht Budapester Fertigung))
Gesamtlänge: ca. 126 cm Lauflänge: ca. 74 cm
Zustandsbeschreibung:
Optisch und technisch rundum sehr guter Gesamteindruck. Der nahezu sehr gut erhaltene Schaft ist einmal zeitgenössisch umnummeriert worden und zeigt links auf der Backe eine durchgestrichene Nummer und rechts die aktuelle Nummer. Schaftkappe geputzt wirkend, blank und partiell mit ganz kleinen Macken vom harten Aufsetzen. 2 Trageringösen an der Unterseite. Mit gut erhaltenem kräftigem Lederriemen.
Lauf innen mit noch tiefen Zügen, nur noch partiell blank, überwiegend leicht matt bis leicht rau, Schulnote "3": Noch gut für Ordsonnanzgewehrschützen, aber weniger für Olympioniken!
Tiefschwarze Brünierung prima rundum, Schloss blitzblank.
Zur History des Modells:
Handliches wie führiges Repetiergewehr mit Geradezugverschluss. Diente als Ordonanzgewehr in der Armee Österreich-Ungarns vor und im Ersten Weltkrieg. Mit dem Vertrag von Saint-Germain durfte von Österreich nur noch die kurze Version, der Karabiner Modell 1895 eingesetzt werden. Ursprünglich wurde der M95 als langes Infanteriegewehr für die österreichisch-ungarische Armee entwickelt. Im ersten Weltkrieg erkannte die Armeeführung den großen Nachteil dieser „langen“ Gewehre in den Schützengräben. Es wurden vermehrt lange Gewehre zu kurzen Stutzenversionen umgebaut und eingesetzt. Ab 1916 produzierte das Werk Budapest nur noch die kurze M95-Version. Das Modell wurde von 1895 bis 1918 produziert.
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