Fundort: Liepāja (Libau), Lettland Originales frühes 8,8 cm Sprenggranatgeschoss (Sprgr.), verwendet von Kriegsmarine-Küsten-Marineflakbatterien, die in Liepāja stationiert waren. Liepāja diente als bedeutender deutscher Marinestützpunkt, an dem 8,8 cm Marineflak-Geschütze der Kriegsmarine zur Hafen- und Luftverteidigung eingesetzt wurden. Dieses Geschoss entspricht der dokumentierten maritimen Verwendung. Beschreibung Kaliber: 8,8 cm (88 mm) Typ: Sprenggranate (HE-Fragmentationsgeschoss) Variante: Frühe Produktionsausführung Führungsbänder: Messing (früher Typ, nicht die später verwendete Kupferlegierung) Truppengattung: Kriegsmarine (Marineflak) Zustand: Bodenfund / Reliktzustand Am Geschosskörper sind noch sichtbare Reste der ursprünglichen gelben Marine-Lackierung vorhanden. Das Geschoss besitzt seine frühen Messing-Führungsbänder, charakteristisch für die frühe Kriegsproduktion, bevor im weiteren Kriegsverlauf Materialänderungen vorgenommen wurden. Das Innere ist leer (inert). Historischer Kontext Kriegsmarine-Küstenartillerie und Marineflak-Einheiten, die Liepāja verteidigten, verwendeten 8,8 cm Sprenggranaten dieser Konfiguration zur Flugabwehrverteidigung von: Hafenanlagen Marineeinrichtungen Küstenverteidigungssektoren Dieses Exemplar stellt eine frühe Kriegsmarine-Zuweisung dar und nicht die standardmäßige Flakmunition des Heeres. Optionaler Zünder Gegen Aufpreis kann ein zeitgenössischer mechanischer Zeitzünder Zt.Z. S/5 beigefügt werden. Der Zt.Z. S/5 wurde auf 8,8 cm Marineflak-Sprenggranaten für zeitgesteuerte Luftdetonation im Flugabwehrfeuer verwendet.


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