Die abgebildete Pistolentasche stammt aus einem Nachlass.

Sie wurde seit Anfang der 1940er Jahre durchgehend in einem trockenen Behältnis aufbewahrt.

Vorhandene Gebrauchsspuren lassen auf eine Fertigung vor 1940 schließen.

Weitere Indizien: Die FN gehörte nicht zur ursprünglichen Ausrüstung der deutschen Wehrmacht. Sie wurde mit der Besetzung Belgiens 1940 aus dortigen Beständen übernommen (Beutewaffen). Es erfolgte eine Weiterproduktion unter deutscher Kontrolle. Diese Gegenstände waren mit eingeprägten / gestempelten Kennzeichnungen versehen (die Waffe z.B. mit WaA140), oder trugen Herstellerkürzel (z.B. dla, cgm, clg) bzw. Register- oder Inventarnummern. Derartige Kennzeichen habe ich auf der Tasche nicht gefunden, was gegen eine Fertigung im Zuge der deutschen Weiterproduktion spricht.

Ferner lässt die Beschaffenheit der Nähte und die Art des Garnes auf eine händische Sattlerarbeit schließen.

Sehr selten sind die 2 ( !! ) aufgenähten Magazintaschen - wohl eine Ausführung für belgische Offiziere - die in der Weiterproduktion kaum zu finden sind.

 

Es handelt sich um einen Privatverkauf, daher keine Garantie oder Rückgaberechte




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