Ich biete hier eine Pistole Radom VIS P.35 im Original Holster mit Reservemagazin.

Die P.35 im Kaliber 9x19 befindet sich in einem guten, sammlerwürdigen Zustand. 
Auf Waffe und Holster befinden sich diverse WaA Stempel, wie auf den Bildern zu erkennen ist. 
Die Pistole befindet sich in einem voll funktionsfähigen Zustand, mit leichten Korrosionsstellen.

Die Waffe stammt aus einem Privatverkauf, besitz daher keine weiteren Herkunftsdokumente.

Eine persönliche Begutachtung ist nach Absprache selbstverständlich möglich.


Gemäß eigener Recherche:
Ursprünglich ab 1935 bei Fabryka Broni (F.B.) in Radom, Polen, entwickelt und produziert 
als ordonnanzmäßige Dienstpistole der polnischen Armee im Kaliber 9 mm Parabellum.

Mit dem Überfall auf Polen 1939 übernahmen deutsche Militärbehörden die Fabrik und setzten 
die Produktion fort. Diese als P.35 für Wehrmacht, SS, Polizei und andere Einheiten.

Der WaA623 Stempel ist ein sogenannter Waffenamt-Abnahme-Stempel – in diesem Fall steht 
dieser für das Inspektionsamt Steyr-Daimler-Puch in Österreich (dort erfolgte ab einem gewissen 
Zeitpunkt die Endabnahme bzw. teilweise Fertigung).

Reichsadler über dem Stempel: Standardmäßiger Besitz- und Abnahmestempel der Wehrmacht/SS.

Leichte Korrosionsstellen und funktionstüchtiger Zustand sind für ein über 80 Jahre altes Exemplar nicht ungewöhnlich.

Die  Waffe ist sehr wahrscheinlich ein Original-Vis wz. 35 / Pistole P.35 aus dem Zweiten Weltkrieg, produziert unter 
deutscher Kontrolle in Radom (Polen) oder Steyr (Österreich).

Die Stempel WaA77 und WaA623 bestätigen militärische Abnahmeprozesse durch deutsche Inspektionsämter.

Zur Seriennummer P9658:
Die VIS bzw. P.35 wurde 1935 bis 1945 insgesamt produziert. Die ersten Serien (ohne Buchstabenpräfix) 
gehören überwiegend zur polnischen Vorkriegsproduktion 1936–1939.

Nach der deutschen Übernahme begann die Weiterproduktion unter dem Namen P.35 etwa ab 1940 und lief bis Kriegsende 1945.

Während der deutschen Phase wurden häufig Buchstaben-Präfixe vor den Seriennummern verwendet, wobei spätere Buchstaben 
(wie P) tendenziell in der zweiten Hälfte der Kriegszeit vorkamen – also wahrscheinlich ca. 1943–1945.



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