Zur Versteigerung kommt ein Brownells BRN-180 Gen. 2 im Kaliber .223 Remington. Ich habe mit der Waffe (leider) keine 500 Schuss gemacht. Sie funktioniert einwandfrei und hat nur sehr geringe Gebrauchsspuren.
Konstruktiv beruht die Selbstladebüchse auf der ArmaLite AR-18, einem Entwurf des AR-15 Erfinders Eugene Stoner. Für die Funktion benötigt das Gewehr keine Buffertube, da die Schließfeder(n) innerhalb des Uppers untergebracht sind. Der Upper passt aber auf jeden AR-15 Lower. Auch viele andere Teile sind AR-15-Kompatibel. Leider darf man den Upper in .223 Rem. mit 10,5“-Lauf in Deutschland nicht auf einen Lower mit Klappschaft montieren, weil dies waffenrechtlich verboten ist.
Der 10,5“ lange und freischwingende Lauf aus hartnitriertem 4150 Stahl hat einen 1:8 Drall, ein Wylde-Patronenlager und ein Mündungsgewinde in 1/2x28, auf dem ein Mündungsfeuerdämpfer mit Kontermutter sitzt. Der Handschutz verfügt über M-LOK Schnittstellen und oben über eine Picatinnyschiene, die so in das Verschlussgehäuse übergeht, dass die Rail ohne Unterbrechung für Zubehör verwendbar ist. Das Kurzhub-Gassystem ist vorne am Handschutz zwischen „Normal“ und „Schalldämpfer“ umschaltbar. Der Ladehebel ist rechts am Gehäuse untergebracht, seine Laufbahn wird durch ein Dust Cover geschützt, das beim Zurücklaufen des Ladehebels im Schuss automatisch öffnet.
Der Lower des Gewehrs ist von Aero Precision. Als Abzug habe ich einen ALG ACT verbaut – einfach, aber gut. Die Kunststoffteile sind von Magpul. Die beidseitige 60-Grad-Sicherung ist von Oberland Arms.
Ich mag zwei Dinge an der BRN-180 besonders: Zum einen ist wegen der im Vergleich zum AR-15 anderen Position des Ladehebels der Upper der BRN-180 in der Nähe der Nase/Augen des Schützen weitgehend geschlossen, weil sich dort eben kein Ladehebel befindet. Dadurch bekommt man mit einem konventionellen Schalldämpfer (also ohne Flow- oder RBS-Technik) viel weniger Gas ins Gesicht, als bei einem AR-15. Zum anderen kann man – ebenfalls wegen des anders platzierten Ladehebels – problemlos Schafterhöhungen (wie z.B. von Magpul für den hier verbauten CTR) verwenden. Dadurch kann man selbst bei Verwendung hoher Optikmontagen eine vernünftige Wangenauflage realisieren und muss sich nicht mit einem „chin weld“ begnügen. Auf dem letzten der eingestellten Bilder habe ich mein ehemaliges Setup (ohne SD) als Beispiel dargestellt. Im Lieferumfang ist aber NUR DIE WAFFE enthalten (auch kein Magazin!).
Zum sportlichen Schießen ist die Waffe leider nicht zugelassen. Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung. Die Haftung auf Schadensersatz wegen Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung bleibt unberührt.
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